Unterricht allgemein

Individuelle Arbeit:

  • In Mathematik mit Lernplänen
  • In Deutsch mit Bausteinen

Jahrgangsgemischte Arbeit:

  • In den Fächern: Englisch, Mensch, Natur und Kultur, Religion und Sport.
  • Darüber hinaus in den Fächern Deutsch und Mathematik je nach Thema
    (Bsp. Mathematik: Größen: Zeit, Längen, Gewicht, Volumen, Geld; Sachrechnen;
    Daten, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit. Bsp. Deutsch: Rechtschreibthemen und Aufsatz)

Rhythmisierung:

  • Von der 1. bis zur 3. Stunde findet ein Lernzeitband statt. Dies beinhaltet die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch in unterschiedlicher Anordnung.
  • Um 9.00 Uhr findet eine kleine Vesperpause statt.
  • Nach der Bewegungspause um 10.30 Uhr folgen die Fächer Mensch, Natur und Kultur, Religion und Sport.
  • Montags wird in der 1. Unterrichtsstunde ein Klassenrat abgehalten.
  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
1. Stunde Klassenrat D, M oder E
2. Stunde D, M

oder E

9.00 Uhr bis 9.15 Uhr Vesperpause
3. Stunde D, M oder E
Bewegungspause
4. Stunde MNK, R oder S
5. Stunde

Kooperationen:

  • Unterrichtshilfen/ Eingliederungshilfen: SchülerInnen mit (sonderpädagogischem) Förderbedarf sind in der Klasse integriert. Einige werden von Eingliederungshilfen im alltäglichen Lernen und Schulleben begleitet und unterstützt (siehe E-Hilfe).
  • Jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit mit Kl. 1/2
  • Sonderpädagogische Begleitung durch Sonderschullehrkraft und GS-Lehrkraft
  • Sprachförderung durch aim
Mathematik

Ein Lernplan bietet der heterogenen Lerngruppe die Möglichkeit, in einem individuellen Tempo und in Eigenständigkeit zu arbeiten. Die Kinder sind diese Form der Unterrichtsöffnung bereits aus der Eingangsstufe 1/2 gewohnt. Eine weitere Chance die Eigenständigkeit zu fördern ist die individuelle Planung der Hausaufgaben, die die Schülerinnen und Schüler anhand des Lernplans vornehmen. Jedes Kind ist für das Bearbeiten dieser Aufgaben selbstverantwortlich, da der Lernplan nur die Wochenhausaufgaben und nicht Tagsaufgaben aufzeigt.

Die Lehrkraft übernimmt im Unterricht die Rolle eines Lernbegleiters, um alle Schülerinnen und Schüler individuell fördern beziehungsweise fordern zu können.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der individuellen Arbeitsphase an den Aufgaben des Lernplans, die für die Schule vorgesehen sind.

Die Grundlage eines Lernplans bilden die Aufgabenbereiche im Arbeitsheft. Sämtliche Aufgaben, die in der Unterrichtszeit bearbeitet werden sollen, sind Pflichtaufgaben und decken das grundlegende Niveau ab. Diese sollen gemeinsam mit den Hausaufgaben bis zum Abgabetermin fertiggestellt sein. Er ist auf den Montag der darauffolgenden Unterrichtswoche gesetzt. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Hausaufgaben auch freitags zu erledigen.

Kontrolle:

Während der Bearbeitung des Lernplans kontrollieren die Schülerinnen und Schüler ihre Lösungen in der Form der Selbstkontrolle. Hierfür liegen Lösungsordner im Klassenzimmer aus. Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich selbst kontrolliert haben, kennzeichnen sie ihre fertig bearbeiteten Aufgaben im Lernplan. Sie erhalten im Anschluss beim Vorzeigen der kontrollierten Aufgaben und ihrer Kennzeichnungen im Lernplan eine Bestätigung in Form eines Häkchens durch die Lehrkraft. Dieser Vorgang soll während der Unterrichtszeit ablaufen.

Die Form der Selbstkontrolle begünstigt, dass die Schülerinnen und Schüler selbstverantwortlich und eigenständig arbeiten können.

Leistungsbeurteilung:

Sie folgt auf einen Themenkomplex und wird gemeinsam für alle Kinder der jeweiligen Klassenstufe geschrieben. Dabei können die Lernzielkontrollen der Klassenstufen zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt werden, je nachdem, welche Themengebiete bearbeitet wurden.

Die Schülerinnen und Schüler werden in den jeweiligen Lernzielkontrollen in allen drei Anforderungsbereichen (Reproduzieren, Transferieren und Problemlösen) bewertet.

Anlage Lernplan:

Ein Lernplan in Mathematik der Klassenstufen 3/4 besteht aus einer Tabelle, welche in drei Teile gegliedert ist. Im ersten Bereich sind Aufgaben aufgestellt, die in der Schule bearbeitet werden. Im Bereich mit dem Symbol einer Biene befinden sich Aufgaben, die eine Differenzierung in verschiedenen Formen darstellen. Eine mögliche Form dieser Differenzierung sind Aufgaben einer höheren Niveaugruppe. Eine andere Form ist zum Beispiel das Vertiefen und Üben eines Themenkomplexes mit Freiarbeitsmaterialien, die im Klassenzimmer ausliegen. Der dritte Bereich des Lernplans ist mit dem Symbol eines Hauses versehen. Es zeigt den Schülerinnen und Schülern, welche Aufgaben zuhause erledigt werden müssen. Die Hausaufgaben sind dabei wochenweise gegliedert, da sie von den Phasen der gemeinsamen Erarbeitung eines Inhalts abhängig sind.

Außerdem enthält der Lernplan eine Angabe zum Zeitraum, in welchem der Lernplan bearbeitet und wann die nächste Lernzielkontrolle geschrieben wird.

 

Deutsch

Bausteinprinzip:

Deutsch wird zum größeren Teil nach dem Bausteinprinzip unterrichtet. Dabei wurden die meisten Themen der beiden Schuljahre in einzelne Bausteine aufgeteilt und didaktisch aufbereitet. Das Material ist so konzipiert, dass die SchülerInnen selbständig ein neues Thema erarbeiten können.

Gemeinsame Einführungen und Übungen im Klassenverband geben Unterstützung. Die Lehrperson begleitet und kontrolliert jeden Arbeitsschritt.

Ein Baustein besteht aus einem Bausteinplan, welcher die Aufgaben und Inhalte der jeweiligen Zeitabschnitte beinhaltet, dem Bausteinheft, welches im Unterricht bearbeitet wird und dem Hausaufgabenheft.

Ein Baustein kann sich über mehrere Wochen erstrecken. Dabei sind der Inhalt und der Umfang jeder Woche vorgegeben und die SchülerInnen teilen sich die Arbeit selbstverantwortlich über den Zeitraum von einer Woche ein. Inhaltlich passend zu den wöchentlichen Aufgaben sind Hausaufgaben zu bearbeiten.

Die Aufgaben zum grundlegenden Niveau eines Themas bearbeiten die SchülerInnen in einem eigens konzipierten Bausteinheft im Unterricht. Sie sind Pflichtaufgaben. Diese Aufgaben werden während des Unterrichts von der Lehrkraft kontrolliert. Die Lehrkraft kennzeichnet das durch einen Haken auf dem Bausteinplan. Montags werden die gemachten Hausaufgaben, die sich in einem extra konzipierten Hausaufgabenheft befinden, bei der Lehrkraft abgegeben. Auch hier kennzeichnet die Lehrkraft die Richtigkeit der Hausaufgaben durch einen Haken im Bausteinplan. Nachdem die grundlegenden Pflichtaufgaben bearbeitet wurden, arbeiten die SchülerInnen an vertiefenden Aufgaben in Form von Freiarbeitsmaterialien, Lerntheken und Stationen.

Leistungsbeurteilung:

Mit einer festgesetzten Frist endet der Baustein. Den Abschluss eines Bausteins bildet eine Lernzielkontrolle, welche beide Jahrgänge zur selben Zeit ablegen. Je nachdem welche Themen bearbeitet wurden, können die Lernzielkontrollen der beiden Klassen zu verschiedenen Terminen geschrieben werden.