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Montessori-Zug

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Montessorizug

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Montessori-Grundschulzug

Seit dem Schuljahr 1995/96 gibt es an der Grundschule Steinbach einen Montessorizug. Die Freie Arbeit ist dabei ein wesentliches Merkmal. Die Kinder finden eine vorbereitete Umgebung vor, die auf ihre Interessen und Lernbedürfnisse ausgerichtet ist. Innerhalb dieses Rahmens bestimmen die Kinder selbst darüber, mit welchem Material sie zu welcher Zeit und in welcher Form (allein oder mit Partnern) arbeiten wollen. Die LehrerInnen führen in neue Bereiche und Materialien ein, begleitet die Kinder auf ihrem Lernweg, beraten und unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Montessoripädagogik ist die integrative Organisation. Kinder lernen aufgrund ihrer unterschiedlichen Interessen und Begabungen viel voneinander. Daher sind die Klassen altersgemischt und es werden neben normal begabten Kindern auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufgenommen.

Der Montessori-Zug versteht sich als Angebotszug und kann unabhängig vom Wohnort des Kindes besucht werden.

Der Montessorizug ist Mitglied im Schulverband "Blick über den Zaun" und steht damit in einem Netzwerk mit derzeit etwa 70 weiteren reformpädagogisch orientierten Schulen.
 

Montessoriklasse in der Sekundarstufe 1 (Klassenstufe 4-9)

Beschreibung der Montessoriklassen in der Sekundarstufe 1

Seit dem Schuljahr 2007/08 gibt es einen weiterführenden Montessorizug als Außenklasse der Thomas-Schweicker-Werkrealschule (Schulzentrum West). Er wird von Kindern mit unterschiedlichem Lern- und Begabungspotential besucht.

Eine Gruppe umfasst Kinder der Klassenstufen 5 und 6 in Kooperation mit Viertklässlern und ist im Gebäude der Grundschule beheimatet. Sie wird als Ganztagesklasse geführt.

Bewährung und soziales Erfahrungslernen

Das Konzept für die Klassenstufen 7 bis 9 sieht Elemente aus Maria Montessoris „Erfahrungsschule des sozialen Lebens“ und  Hartmut von Hentigs „Bewährungs-Phase“ für Jugendliche vor. An zwei Tagen der Woche lebt und lernt die Schülergruppe im Hohenloher Freilandmuseum (HFLM). Dort steht den SchülerInnen im „Alten Schulhaus“ ein modern ausgebauter „Schulsaal“ zur Verfügung. In zahlreichen Projekten (Hausbau, Garten- und Ackerbau, Tierhaltung und -pflege, Handwerk, Technik, Kochen, Führungen im Museum, Finanzen, usw. sollen die SchülerInnen viele und intensive Erfahrungen machen, so dass sie selbstverantwortlich Entscheidungen treffen können.
Während der Studienzeiten und Zeiten des Fachunterrichts sind die Schüler/innen im Schulzentrum West, zu dem die Thomas-Schweicker-Werkrealschule gehört.

Ein wichtiges Projekt für den Anfang war der Um- und Ausbau des ehemaligen Farrenwärter-Wohnhauses zum „Schülerhaus“. Dafür haben die SchülerInnen große Modelle gebaut, an denen sie ihre Vorstellungen und Ideen geplant und diese dann mit Experten diskutiert haben. So wurde z. B. der Energiebedarf des Hauses berechnet und eine entsprechende Heizungsanlage entworfen. Die SchülerInnen legten die Raumnutzung fest und sahen auch den Bau einer Rampe für Rollstuhlfahrer vor, damit alle Zugang zu ihrem Haus haben können.

Ab September werden dann nicht mehr nur Bleistift, Pappe und Schere benötigt, sondern Arbeitshandschuhe, Hammer und Meißel, aber auch die Exeldatei zur Verwaltung des zur Verfügung stehenden Budgets.

Der eigenverantwortliche Umbau des Farrenwärterhauses ist eines der Projekte im weiterführenden Montessorizug, bei dem SchülerInnen mit verschiedenen Begabungen gemeinsam bis zur neunten Klasse lernen, leben und arbeiten werden. Sie erhalten die Möglichkeit sich zu bewähren, in Verantwortung für sich, für die Gruppe und für die gemeinsamen Herausforderungen.